Crowdfunding – zurücklehnen und Tee trinken

Viele Hände schaffen schnell ein Ende! Das ist das Prinzip des Crowdfunding.

Wenn ein Projekt weder mit Eigenkapital, noch durch Bankkredite finanziert werden kann, bietet es sich an, sich im Internet nach einer passenden Plattform umzusehen. Ich finde diese Idee interessant und habe nun ein Profil auf einer ersten Crowdfunding-Plattform angelegt, auf www.startnext.com. Den letzten Anstoß dafür hat mir gegeben, dass eine Bekannte aus meinen Netzwerken dort ein Projekt startete und für dieses um Unterstützung bat.

Bei startnext handelt es sich um eine deutschsprachige Plattform für Crowdfunding.

Wer dies wünscht, kann seine Projekte zusätzlich in englischer Sprache vorstellen. Man kann Projekte auch unterstützen, ohne sich ein eigenes Profil auf startnext einzurichten. Ich hielt das allerdings für sinnvoll. Die Anmeldung war schnell erledigt. Profilergänzungen kann man auch auf später verschieben, falls man vorher noch ein wenig dafür vorbereiten möchte. Dann kann man ein Foto hochladen, einige der eigenen Profile in den Sozialen Netzwerken und die Webseite angeben und ein wenig über sich selbst schreiben. Nachdem ich mit meinem Profil soweit zufrieden war, schaute ich mir die Projekte an.

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, sie zu unterstützen. Zum einen rein moralisch, in dem ich Fan werde und so ein wenig die Popularität steigere. Zum anderen durch finanzielle Unterstützung. Entweder durch eine Spende, für die ich dann nichts erhalte außer dem wärmenden Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Oder in dem ich eines der angebotenen “Dankeschöns” der Projektrealisierer wähle. In dem Fall gebe ich einen festgelegten Betrag und erhalte das von mir gewählte Dankeschön. Es gibt die verschiedensten Varianten, von “unsere ewige Dankbarkeit” über Sachgeschenke, bis hin zu namentlichen Erwähnungen als Mit-Sponsor.

Ich finde die Idee des Crowdfundings, wie vorab erwähnt, spannend. Wer überzeugt mit seiner Idee? Was wird als Dankeschön gerne genommen, was floppt hingegen? Unabhängig davon, ob ein eigenes Projekt realisiert werden soll oder nicht, macht es Sinn, sich das Geschehen anzusehen und daraus Schlüsse für die eigenen Werbestrategien zu ziehen. Ein weiterer Grund für ein eigenes Profil auf Crowdfundingplattformen und die Unterstützung von Projekten ist die Stärkung der eigenen Sichtbarkeit im Next und die Wahrnehmung als Sponsor, die damit verbunden ist.

Das Projekt meiner Bekannten unterstütze ich sowohl moralisch, als auch zusätzlich finanziell. Letzteres allerdings nur, wenn das Crowdfundingziel, gemäß der Nutzungsbedingungen von startnext, erreicht wird. Ich bin gespannt, wie sich alles entwickelt.

Carmen Splitt

Mein Name ist Carmen Splitt und die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner Selbständigkeit ausdrückt. Ich bin Social Media Coach, unter anderem Inhaberin von TemSM.de und Tierparkinfo.de und GNdKP.de und ich bin in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs. Ich bin Bloggerin, überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki, echte Querdenkerin und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil.

2 Antworten

  1. Katja sagt:

    Crowfunding kann eine tolle Chance für eigene Projekte sein. Mit der richtigen Idee und viel Arbeit konnten dadurch in der Vergangenheit schon tolle Dnge realisiert werden. Kein Wunder, dass mittlerweile immer mehr Menschen darauf zurückgreifen.

    • C.Splitt sagt:

      Das ist auch meine Ansicht. Nicht erst seit der Bankenkrise ist es insbesondere für GründerInnen und Selbständige schwierig, Fremdkapital von Banken zu erhalten. Beim Crowdfunding hingegen ist zum einen das Risiko auf viele Schultern verteilt. Der Einzelne setzt das an Mitteln ein, was er für gerechtfertigt hält. Zum anderen wächst dabei der persönliche “soziale Zufriedenheitsfaktor”. Er sieht, was aus dem Geld wird, sieht, dass damit tatsächlich ein Mehrwert geschaffen wird. Crowdfunding wird von immer mehr Menschen auch deshalb geschätzt, weil es persönlicher ist, als “normale” Finanzierungen. Es geht weniger um den Verleih von Geld und den Erhalt von Zinsen dafür, als vielmehr um die Unterstützung von Mensch zu Mensch. Eine moderne Form der Nachbarschafthilfe. Auch derjenige, dessen Projekt unterstützt wird, erfährt eine ganz andere Wertschätzung, als bei einer Bank. Bei einer Bank ist er Bittsteller. Beim Crowdfunding ist er “Begeisterer, Kreativer, Visionär, Erschaffer, Anführer”. Eine ganz andere Situation. In der Tat, Katja, kein Wunder, dass immer mehr Menschen auf Crowdfunding zurückgreifen.

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