Musterausbruch

Musterausbruch. Ein tolles Wort. Ich liebe es!

Schon als Kleinkind konnte ich es nicht ausstehen, wenn jemand versucht hat, mich in eine Denk-Schublade zu stopfen. Und mir dann noch auferlegen zu wollen, dass ich gefälligst drin hocken zu bleiben hätte, fand ich abartig. Noch ätzender war für mich schon damals, wenn dann auch noch erwartet wurde, dass ich mich gefälligst einem Klischee entsprechend verhalten sollte. Boah ne ey!

Ich bin ein bekennender Freak! Ich bin abnorm! Und ich bin mit mir im Reinen, dass es so ist! Das liegt mit 100 %iger Wahrscheinlichkeit an der Einzigartigen Kombination meiner E(h)rziehung (Danke, Oma!), meiner genetischen Abstammung (westfälisch-stahlharter Wille mütterlicherseits, gepaart mit Heidjer Sturheit väterlicherseits), meinem Glauben an Gott und dann noch meinem ganz ureigenen Querkopf. Und an zunehmender Lebenserfahrung. Daran gibt es für mich nicht den geringsten Zweifel.

Beispiel für einen Musterausbruch: Ein GeysirVersteh mich bitte richtig. Muster sind nichts Schlechtes. Sie sind grundsätzlich etwas Gutes. Sie werden erst dann zum Problem, wenn sie nicht mehr als mögliche Unterstützung wahrgenommen, sondern als verpflichtender Zwang verstanden werden. Das gilt übrigens unabhängig davon, ob Du selbst Muster siehst, setzt und befolgst oder andere dies (für Dich) tun (wollen). Ein Beispiel dafür ist die Sammelleidenschaft. Solange Du etwas sammeln möchtest, ist alles in Ordnung. Da geht es um die Glücksgefühle des Erfolgs, wenn Du die erbeutete Trophäe ins Album steckst oder ins Bücherregal stellst oder in die Garage oder was auch immer Deine Sammelleidenschaft an Vorgaben so mit sich bringt. Ehrgeiz ist dabei völlig normal. Wenn Du jedoch an dem Punkt bist, dass Du das noch fehlende Objekt unbedingt haben musst, weil Du das Muster (die Ordnung) nicht offen lassen kannst, dann sollte Dir dies zumindest bewusst sein. Du solltest überlegen, welchen Sinn und Zweck das entsprechende Muster hat. Ist es Dein Sinn und Zweck oder wird Dir von außen ein Muster aufgedrückt? Und falls Du in ein Muster gezwängt werden, Du Dich ihm unterwerfen sollst, dann solltest Du überlegen, ob Dir das schadet oder nützen könnte. Muster sind nichts Schlechtes. Muster sind grundsätzlich etwas Gutes. Es gibt Muster, bei denen Du entscheiden solltest, Dich an ihnen zu erfreuen. Und es gibt andere, bei denen es an der Zeit für einen Musterausbruch ist. Was davon jeweils wann zutrifft, das kannst nur Du selbst entscheiden. Das kann, nein, darf Dir kein anderer abnehmen. Das gilt in allen Lebensbereichen. Es gilt bei Deinen persönlichen Hobbies und Interessen, Deinen Spleens und Macken, Deinen religiösen und moralischen Überzeugungen, … bis hin zu gesellschaftlichen Normen, Konventionen und Gesetzen. Muster sind etwas durchweg Gutes, solange sie selbst das Recht auf Kritik an sich selbst und die Fähigkeit zur Veränderung beinhalten!

Es geht darum, die Chancen und Gefahren von (selbst)gestellten Mustern zu erkennen und wann es an der Zeit ist, auf einen Musterausbruch zu setzen. Gesund kann nur bleiben, wer seinen ganz eigenen Mustern und Gesetzen folgt!

Ein Beispiel für den Begriff Musterausbruch. Zu sehen ist eine Mauer mit vergittertem Fenster. Links neben dem Fensterwurde ein buntes Herz und bunte Blumen auf die ansonsten schwarze Wand gemalt. Musterausbruch. Dieses Wort hat für mich mehr als nur eine Bedeutungsebene. Für Dich wohl auch. Ich habe mich kurz vor dem Jahreswechsel entschieden, dass Musterausbruch mein Wort und einer meiner Hashtags des Jahres 2018 werden soll. Es wird also für mich in diesem Jahr hauptsächlich um zwei Punkte gehen. Zum einen darum, Muster aufzuzeigen und gegebenenfalls zu durchbrechen beziehungsweise Dir zu zeigen, was für mich als Musterausbruch bisher gut geklappt hat und was weniger. Zum anderen darum, neue Muster ausbrechen zu lassen. Denn auch das ist eine Form von Musterausbruch.

Ich starte in dieser Hinsicht mit zwei Neuheiten, die ich in diesem Jahr etabliere. Erstens ergänze ich mein umfangreiches Webinarangebot um Webinarflatrates. Zweitens ergänze ich den Teetrinkerin-Blog um die Rubrik Teezeit mit Interview.

Bei den Webinar-Flatrates erhalten die AbonnentInnen einen zeitlichen Vorsprung vor den anderen Webinar-TeilnehmerInnen, sie erhalten Zugriff auf das Videomaterial (verpassen also keine Inhalte, auch wenn sie nicht jeden Termin wahrnehmen können), sparen im Vergleich zur Einzelbuchung pro Flatrate zwischen 25 und 45 Prozent und für SchnellbucherInnen habe ich noch den einen oder anderen Bonus im Gepäck. Die erste Webinar-Flatrate dreht sich um das Thema Sichtbarkeit und umfasst 16 mehrteilige Webinarrreihen rund um Branding, WordPress-Website, Social Media, Print, Designs für Produkte, Werbung, Newsletter-System und Webinare. Hier findest Du weitere Informationen dazu.

Bei der Rubrik Teezeit mit Interview unterhalte ich mich mit anderen Selbständigen über ihren Arbeitsalltag, ihre Hoffnungen, Träume und ihre Ängste, ihre Ziele, Fehlschläge und Erfolge. Los geht es im Januar. Näheres dazu in Kürze.

Im Laufe des Jahres wird es sicher noch den einen oder anderen #Musterausbruch von mir geben. Wie sieht es denn bei Dir aus? Hinterlasse gerne einen Kommentar und schreibe mir, was für Dich Dein bisher wichtigster Musterausbruch war. Ich freue mich darauf!

Carmen Splitt

Mein Name ist Carmen Splitt und die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner Selbständigkeit ausdrückt. Ich bin Social Media Coach, Bloggerin, Kreuzspinnerin und in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs. Ich bin überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki, echte Querdenkerin und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil.

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