(Alb)traumreise zum neuen Shopsystem – WooCommerce!

Es hat mich weder Blut noch Tränen gekostet, aber Schweiß durchaus. Vor allem jedoch Nerven. Um sie zu schonen brauchte es Nervennahrung. Viel Nervennahrung um genau zu sein! Doch beginnen wir am Anfang und tasten uns langsam heran.

Es war einmal…. (Meine Zeit ohne WooCommerce)

Im Mai 2013 ging mein Magazin Tierparkinfo.de online. Natürlich mit Shop, für den Verkauf von Dienstleistungen an meine Businesskunden. Später zusätzlich für Produkte und Dienstleistungen für meine Leser/ Innen, Fans und Followers. Wirklich glücklich war ich mit dem Shopsystem nie. Ja, es war speziell ausgerichtet auf den deutschen Markt. Alle Rechtsvorschriften waren also berücksichtigt. Aber was hilft das, wenn man/ frau schon ein halber Techniker sein muss, um kleinste Veränderungen vorzunehmen? Der Entwickler des Shops ist ein Programmierer und das bekam ich, wie jeder andere Kunde, deutlich zu spüren. Der Hilfebereich ist nämlich eindeutig ebenfalls von einem Techniker „entwickelt“ worden, die Antworten, die gegeben werden, sind entsprechend „kundenfreundlich“. Außerdem muss auch noch jede Kleinigkeit in Modulform dazu gekauft werden. Es war alles viel zu unflexibel, kompliziert und technik-lastig. Und das sagt hier jemand, die Handbücher liest, wie andere Leute ihre Fernsehzeitung. (Und WooCommerce war noch in weiter Ferne!)

Was habe ich mich geärgert. Und immer wieder gab es Schwierigkeiten, mit der PayPal-Integration, mit dem Thema Gutschein und als Krönung mit dem ganz normalen 08/15- Kaufvorgang. Es war zum aus der Haut fahren. Aber es gab sonst nur Shop-Varianten für WordPress, bei denen ich die rechtlichen Vorschriften für Deutschland nicht mitgeliefert bekommen hätte. Dagegen war das vorhandene System noch immer das kleinere Übel. Aber Anfang Juli 2016 war das Maß voll. Eine Leserin kontaktierte mich, da sie einen Kauf nicht abschließen konnte. Wir fanden eine andere Lösung. Doch das Maß war, wie gesagt, voll. Bereits übervoll. Das kleinere Übel war zu groß geworden.

Vom Kampf mit dem Shopsystem und meiner Landung bei WooCommerce.

Shoperstellung und -eröffnung.

Es begab sich aber …

Heureka! Zu WooCommerce, dem führenden Shop-Plugin für WordPress gab es inzwischen eine Ergänzung. WooCommerce Germanized schließt die rechtlichen Lücken, die für den deutschen Markt bestehen. Sollte es wirklich wahr sein, dass das Elend endgültig ein Ende hat und das auch noch auf viel einfachere Weise, als gedacht?

WooCommerce war blitzschnell installiert, WooCommerce Germanized desgleichen. Wow, ich wurde sogar in deutscher Sprache durch die Plugin-Touren geführt. Das hat – leider – noch immer seltenheitswert. Auch die Grundeinstellungen waren leicht vorzunehmen. Auch die ersten Artikel waren schnell eingestellt. Die Handhabung des kompletten WooCommerce war (und ist) erfrischend einfach! Aber… natürlich gab es ein aber. Als ich den ersten Shop (für Tierisch-erfolgreich-mit-Social-Media.de) eingerichtet hatte, war ich glücklich und zufrieden. Einer alten Gewohnheit folgend schlief ich eine Nacht darüber, um einen abschließenden ausgeruhten Blick auf die Sache zu werfen und gegebenenfalls noch einmal nachzujustieren. Der nächste Morgen brachte eine böse Überraschung. Die Darstellung der Mehrwertsteuer erfolgte nicht. Nettopreise wurden mit dem Hinweis angezeigt, sie seien Bruttopreise. Dumm gelaufen.

Die Fehlersuche war nervenaufreibend.

Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen. Nur dass sich zum Schluss herausstellte, dass meine Absicht besonders sorgfältig beim Datenschutz zu sein, die Ursache für die Fehler war. Ich hatte dem System gesagt, dass der „voreingestellte Ort für Kunden“ als „kein voreingestellter Ort“ zu definieren sei, um eine Geolokalisation meiner Kunden zu verhindern. Ich ging davon aus, dass einzig die Adresseingabe für die Berechnung des länderspezifischen Mehrwertsteuersatzes erforderlich sei. Falsch gedacht. Aber immerhin, die zweitbeste Lösung wurde akzeptiert. Als „voreingestellter Ort für Kunden“ habe ich schließlich „Basisland des Shops“ gewählt. Damit sind die Fehler behoben worden und die Privatssphäre meiner Kunden weiterhin geschützt. Mich interessiert lediglich, wohin Ware und Rechnung gesendet werden können. Denn wo sich Kunden befinden, wenn sie bei mir bestellen, geht meiner Meinung nach, weder mich noch Dritte etwas an. Ach, noch etwas muss ich noch nachreichen, die Nervennahrung, die während all dessen fällig wurde: Mehrere Kannen Tee, einige Tassen Kakao, ein paar Tassen Capucchino und Landkaffee, 1 Bündel Bananen, 1 Packung gemischte Nüsse, Tomatensalat, Quark-, Käse- und Wurstbrote, sowie -brötchen… und 4 Tüten Chips, 2 Packungen Salzstangen, 3 Tafeln Schokolade, 4 Tüten Weingummi, 10 Portionen Eis. Tja, Bugs haben auch irgendwie etwas Gutes. 😉

Und da die Plugins von mir nicht deinstalliert wurden, arbeiten sie weiter… und ich bin viiiiiiiel glücklicher, als zu der Zeit, als ich noch ohne WooCommerce-Shop vor mich hin kämpfte!

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Carmen Splitt

Mein Name ist Carmen Splitt und die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner Selbständigkeit ausdrückt. Ich bin Social Media Coach, unter anderem Inhaberin von TemSM.de und Tierparkinfo.de und GNdKP.de und ich bin in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs. Ich bin Bloggerin, überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki, echte Querdenkerin und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil.

1 Antwort

  1. 15. August 2016

    […] Es war ein Drama, aber nun ist der Shop wieder eröffnet. Wer mehr erfahren möchten, wie es dazu kam, sei mein Artikel dazu ans Herz gelegt. Zu finden in meinem Social Media Blog. […]

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